Startseite Presse Seite drucken Ganz sicher: Zwei Wege, ein Ziel!

Ganz sicher: Zwei Wege, ein Ziel!

Bei der gemeinsam von PEFC und FSC organisierten Podiumsdiskussion „Waldzertifizierung: Zwei Wege, ein Ziel?!“ auf der paperworld wurden die Unterschiede, aber auch die Gemeinsamkeiten von den jeweiligen Geschäftsführern der Organisationen dargestellt.

Stuttgart/Frankfurt 05.02.2010 – Die Paperworld 2010, die internationale Leitmesse für Papier, Bürobedarf und Schreibwaren, die vom 30. Januar bis zum 02. Februar in Frankfurt stattfand, begann für die beiden führenden Waldzertifizierungsorganisationen mit einem gelungenen Auftakt: Bei der gemeinsam von PEFC und FSC organisierten Podiumsdiskussion „Waldzertifizierung: Zwei Wege, ein Ziel?!“ wurden die Unterschiede, aber auch die Gemeinsamkeiten von den jeweiligen Geschäftsführern Dirk Teegelbekkers, PEFC Deutschland e.V., und Dr. Uwe Sayer, FSC Arbeitsgruppe Deutschland e.V., dargestellt. Dabei stellte sich ganz klar heraus: PEFC fühlt sich weltweit für unsere Wälder verantwortlich, die flächendeckende Umsetzung einer nachhaltigen Waldwirtschaft ist das Hauptziel dieser Waldschutzorganisation. Dass dieses Konzept erfolgreich ist, zeigt sich am Beispiel Deutschland: Aufgrund des regionalen Ansatzes werden in Deutschland deutlich über 90% der zertifizierten Wälder nach PEFC-Standards bewirtschaftet. Die Wahrscheinlichkeit, dass Produkte mit dem PEFC-Label aus Deutschland stammen, ist damit vergleichsweise hoch, was auch den mehr als 35 Teilnehmern einleuchtete. Ein Grund für die, trotz ungünstigem Zeitpunkt – Samstag 17 Uhr und damit kurz vor Messeschluss, hohe Teilnehmerzahl ist sicherlich auch der verbreitete Wunsch nach einer friedlichen Koexistenz von PEFC und FSC.


Über diese Informationsveranstaltung zu Beginn der Messe hinaus war PEFC Deutschland e.V. mit Unterstützung von PEFC Großbritannien mit einem Stand auf der Paperworld präsent und informierte über die neuesten Entwicklungen: So über die steigende Zahl der PEFC-zertifizierten Unternehmen – allein 2009 legten diese in Deutschland um mehr als 26% zu. Neben der Papierbranche interessieren sich zunehmend auch Hersteller von Schreibgeräten für eine PEFC-Zertifizierung. Kein Wunder also, dass sich neben International Paper und M-real auch Stabilo mit der Buntstiftneuheit Easycolor auf dem PEFC-Stand präsentierte. Das zunehmende Interesse an einem validen Herkunftsnachweis zeigt deutlich: Nachhaltigkeit steckt in keiner Krise. Ganz im Gegenteil: immer mehr Unternehmen handeln verantwortlich und haben in PEFC einen verlässlichen Partner für ihre „grüne Beschaffung“ gefunden.


Fotos der Veranstaltung „Waldzertifizierung: Zwei Wege, ein Ziel?!“ und diese Pressemitteilung finden Sie zum auch auf unserer Internetseite www.pefc.de

 

Kontakt :Philipp Bahnmüller
PEFC Deutschland e.V.
Tel.: 0711 24861820
bahnmueller@pefc.de


Nachhaltige Forstwirtschaft Die Pflege und Nutzung der Wälder in einer Weise und in einem Ausmaß, das ihre biologische Vielfalt, ihre Produktivität, ihre Regenerationsfähigkeit und ihre Gesundheit erhalten bleibt. Ferner ihre Fähigkeit, die relevanten ökologischen, ökonomischen und sozialen Funktionen auf der örtlichen, nationalen und globalen Ebene zu erfüllen, gewährleistet wird sowie anderen Ökosystemen keinen Schaden anrichtet.

PEFC Mit einer zertifizierten Waldfläche von mehr als 220 Mio. Hektar ist PEFC das weltweit größte forstliche Siegel, das es sich zur Aufgabe gemacht hat, flächenmäßig eine nachhaltige Waldbewirtschaftung zu etablieren und damit die Sicherung von Waldökosystemen für nachfolgende Generationen zu gewährleisten. Seit der Gründung von PEFC Deutschland im Jahr 1999 wurden mit mehr als 7,3 Mio. Hektar rund zwei Drittel der deutschen Waldfläche zertifiziert. Die wichtigsten Standards lauten: Förderung von Mischbeständen aus standortgerechten Baumarten. Kahlschläge sind verboten. Pflanzenschutzmittel sollen vermieden werden. Unabhängige Zertifizierungsgesellschaften kontrollieren in regelmäßigen Abständen die Einhaltung dieser Vorschriften.