Warum PEFC?

Mit einer PEFC-Zertifizierung weisen Waldbesitzende transparent und glaubwürdig nach, dass ihr Holz aus ökologisch, ökonomisch und sozial nachhaltiger Waldbewirtschaftung stammt. In Deutschland vertrauen bereits über 300.000 Waldbesitzerinnen und Waldbesitzer auf das PEFC-Zertifikat: Staatsforstbetriebe, Försterinnen und Förster im Kommunalwald und auch private Klein- und Kleinstwaldbesitzende.

Übersicht über die Zertifizierungsangebote von PEFC Deutschland für Waldbesitzerinnen und Waldbesitzer:

„Normale“ Waldzertifizierung / Zertifizierung nachhaltiger Waldbewirtschaftung

PEFC Deutschland bietet für den Waldbesitz im Kern einen regionalen Waldzertifizierungsansatz an, in welchem die PEFC-Standards für nachhaltige Waldbewirtschaftung gelten. Waldbesitzerinnen und Waldbesitzer können einzeln oder über einen forstlichen Zusammenschluss an diesem Gruppenzertifizierungsmodell auf der Ebene von Bundesländern teilnehmen.

Sonderzertifizierungen Erholungs-, Kur- und Heilwald sowie Weihnachtsbaumkulturen

Mit dem PEFC-Standard für Erholungs-, Kur- und Heilwald bietet PEFC Waldbesitzenden die Chance, ihr besonderes Engagement für Waldbesucherinnen und Waldbesucher konkret mit einem Zusatzzertifikat zu belegen (als Einzelzertifizierung).
Die PEFC-Standards für Weihnachtsbaumkulturen auf Waldflächen ermöglichen es Waldbesitzerinnen und Waldbesitzern, ihre Bäume, die auf Weihnachtsbaum- bzw. Schmuckreisigkulturen gewachsen sind, mit dem PEFC-Siegel zu vertreiben (als Einzelzertifizierung).

Zusatzmodul „PEFC-Fördermodul“

PEFC Deutschland bietet PEFC-zertifizierten Betrieben, die am Förderprogramm „Klimaangepasstes Waldmanagement“ der Bundesregierung teilnehmen, als zusätzliche Serviceleistung die Möglichkeit, den Nachweis für dieses Förderprogramm über das sogenannte PEFC-Fördermodul zu leisten.

Das PEFC-Fördermodul
So weisen Waldbesitzende die Anforderungen für das Förderprogramm "Klimaangepasstes Waldmanagement" der Bundesregierung nach
Ablauf der Zertifizierung

1. Regionale Arbeitsgruppen

Bildung einer Regionalen PEFC-Arbeitsgruppe, bestehend aus allen an einer nachhaltigen Waldbewirtschaftung interessierten Personen einer Region.

Ihr Weg zur PEFC-Urkunde

Ablauf der Zertifizierung

2. Regionaler Waldbericht

Erstellung eines Regionalen Waldberichtes, in dem die nachhaltige Waldbewirtschaftung in der Region durchleuchtet und dokumentiert wird und Ziele zur Verbesserung für die nächsten fünf Jahre gesetzt werden.

Ihr Weg zur PEFC-Urkunde

Ablauf der Zertifizierung

3. Waldbesitzende werden zertifiziert

Waldbesitzende können sich nun mit der Unterzeichnung der PEFC-Selbstverpflichtungserklärung der PEFC-Zertifizierung in ihrer Region anschließen.

Ihr Weg zur PEFC-Urkunde

Ablauf der Zertifizierung

4. Gebühren

Die Gebühren für Waldbesitzende betragen 0,18€ pro Hektar und Jahr für Waldflächen über 25 ha. Bei Waldflächen unter 25 ha betragen die Gebühren pauschal 5€ pro Jahr.

Ihr Weg zur PEFC-Urkunde

Ablauf der Zertifizierung

5. PEFC-Urkunde

Nach Überweisung der Gebühren an PEFC Deutschland erhalten Waldbesitzende Ihre PEFC-Urkunde und weitere Dokumente. Jetzt können sie ihr Holz als „PEFC-zertifiziert“ verkaufen.

Ihr Weg zur PEFC-Urkunde

Ablauf der Zertifizierung

6. Kontrolle

Die PEFC-Zertifizierung wird von unabhängigen Zertifizierungsstellen kontrolliert („PEFC-Audit“).

Ihr Weg zur PEFC-Urkunde

Ablauf der Zertifizierung

1. Regionale Arbeitsgruppen

Bildung einer Regionalen PEFC-Arbeitsgruppe, bestehend aus allen an einer nachhaltigen Waldbewirtschaftung interessierten Personen einer Region.

Ihr Weg zur PEFC-Urkunde

Ablauf der Zertifizierung

2. Regionaler Waldbericht

Erstellung eines Regionalen Waldberichtes, in dem die nachhaltige Waldbewirtschaftung in der Region durchleuchtet und dokumentiert wird und Ziele zur Verbesserung für die nächsten fünf Jahre gesetzt werden.

Ihr Weg zur PEFC-Urkunde

Ablauf der Zertifizierung

3. Waldbesitzende werden zertifiziert

Waldbesitzende können sich nun mit der Unterzeichnung der PEFC-Selbstverpflichtungserklärung der PEFC-Zertifizierung in ihrer Region anschließen.

Ihr Weg zur PEFC-Urkunde

Ablauf der Zertifizierung

4. Gebühren

Die Gebühren für Waldbesitzende betragen 0,18€ pro Hektar und Jahr für Waldflächen über 25 ha. Bei Waldflächen unter 25 ha betragen die Gebühren pauschal 5€ pro Jahr.

Ihr Weg zur PEFC-Urkunde

Ablauf der Zertifizierung

5. PEFC-Urkunde

Nach Überweisung der Gebühren an PEFC Deutschland erhalten Waldbesitzende Ihre PEFC-Urkunde und weitere Dokumente. Jetzt können sie ihr Holz als „PEFC-zertifiziert“ verkaufen.

Ihr Weg zur PEFC-Urkunde

Ablauf der Zertifizierung

6. Kontrolle

Die PEFC-Zertifizierung wird von unabhängigen Zertifizierungsstellen kontrolliert („PEFC-Audit“).

Ihr Weg zur PEFC-Urkunde

Die PEFC-Waldstandards
Hier mehr erfahren...

PEFC in meiner Region / Daten zur PEFC-Zertifizierung in Deutschland

Bei Fragen zur Waldbewirtschaftung, den PEFC-Standards, den Vor-Ort-Audits oder dem Waldbericht in Ihrer Region können Sie sich gerne direkt an die Verantwortlichen in Ihrer Region wenden. Mit einem Klick auf eine Region öffnen die Details zur entsprechenden PEFC-Region sowie die Kontaktdaten der Ansprechpersonen.

Mit einem Klick können Sie auch die Daten zur PEFC-Zertifizierung in der entsprechenden Region öffnen.

Kosten

Die PEFC-Zertifizierung ist aufgrund des regionalen Zertifizierungsansatzes konkurrenzlos kostengünstig und effizient. Die Gebührensätze sind exakt definiert und somit für alle Waldbesitzerinnen und Waldbesitzer kalkulierbar.

Hier sehen Sie eine Übersicht über die Zertifizierungskosten – detailliertere Informationen über die Kostenstruktur, Abrechnungsmodalitäten, etc. können Sie unter www.pefc.de/kosten aufrufen.

Teilnahme einzelner Waldbesitzender

Waldfläche ≤ 25 ha: jährlich 5 € pro Betrieb
Waldfläche > 25 ha: jährlich 0,18 € pro Hektar

Teilnahme forstlicher Zusammenschlüsse

Waldfläche ≤ 25 ha: jährlich 5 € pro forstlichem Zusammenschluss
Waldfläche > 25 ha: jährlich 0,18 € pro Hektar

PEFC-Standards für Erholungswald, Kurwald und Heilwald

PEFC bietet Waldbesitzenden die Chance, ihr besonderes Engagement für Waldbesucherinnen und Waldbesucher konkret mit einem Zusatzzertifikat für Erholungswälder, Kurwälder oder Heilwälder zu belegen.

Weitere Informationen hierzu finden Sie hier.

Was sind Erholungswälder, Kurwälder und Heilwälder?

Waldgebiet, das den Erholungsinteressen der Bevölkerung dienen soll: durch Stressabbau, körperliche Ertüchtigung etc., mithilfe angemessener Ausstattung und ein aufeinander abgestimmtes Konzept für verschiedene Interessensgruppen. Eine Erholungswaldzertifizierung ist erste Wahl für Städte und Gemeinden, die ihr besonderes Engagement für Erholungsuchende belegen wollen.

Waldgebiet, das dazu geeignet ist, eine gesundheitsfördernde Breitenwirkung zu entfalten. Aufenthalte im Kurwald sind geeignet, das Wiederauftreten und Chronifizierung von Krankheiten zu vermeiden (Sekundärprävention). Ideal für Kurorte, die ihr Angebot zur aktiven gesundheitlichen Prävention erweitern möchten.

Waldgebiet, das für therapeutische Nutzung und spezielle Indikationen gestaltet ist. Behandlungen im Wald erfolgen durch geschulte Therapeuten und in Zusammenarbeit mit mindestens einem geeigneten Partner (z.B. Kurklinik). Chronische Krankheiten sollen lindernd behandelt werden (Tertiärpräventation). Eine Heilwaldzertifizierung ist für alle Städte und Gemeinden empfehlenswert, die einen geeigneten Partner in unmittelbarer Nähe zum Waldgebiet besitzen. Als Partner kommen Einrichtungen infrage, die über die notwendige Expertise zur Anwendung therapeutischer Interventionen verfügen.

Forstunternehmerzertifikate

Forstliche Dienstleistungsunternehmen müssen ein von PEFC anerkanntes Forstunternehmerzertifikat vorweisen, um in PEFC-zertifizierten Wäldern arbeiten zu können. Hierunter fallen sämtliche Waldarbeiten (Holzernte, Rückearbeiten, Pflanzungen und Waldpflege).

Die PEFC-Waldhauptstädte
Auszeichnung für besonderes Engagement
mehr erfahren

Mein Wald ist für Dich da

Die Aufklärungskampagne über nachhaltig wirtschaftende Waldbesitzende - Rückhalt für nachhaltige Waldbewirtschaftung stärken: