Startseite Neuigkeiten Seite drucken Zertifizierung des Stadtwaldes Bad Wildbad verlängert

Zertifizierung des Stadtwaldes Bad Wildbad verlängert

Bad Widlbad 18.05.2010 - Die Zertifizierung des Stadtwaldes Bad Wildbad nach den Standards von PEFC (Programm für die Anerkennung von Waldzertifizierungssystemen) ist jetzt bis ins Jahr 2015 verlängert worden.

Der Geschäftsführer von PEFC Deutschland e.V., Dirk Teegelbekkers, überreichte die Urkunde dem Bürgermeister der Stadt Bad Wildbad, Klaus Mack. Damit kann die Stadt auch in Zukunft das Holz aus ihrem Wald als „nachweislich nachhaltig“ verkaufen und hierfür das PEFC-Label vorweisen – denn der Verkauf von Holz ohne dieses Zertifikat ist mittlerweile nur noch schwer möglich.

Bad Widlbad 18.05.2010 - Die Zertifizierung des Stadtwaldes Bad Wildbad nach den Standards von PEFC (Programm für die Anerkennung von Waldzertifizierungssystemen) ist jetzt bis ins Jahr 2015 verlängert worden. Der Geschäftsführer von PEFC Deutschland e.V., Dirk Teegelbekkers, überreichte die Urkunde dem Bürgermeister der Stadt Bad Wildbad, Klaus Mack. Damit kann die Stadt auch in Zukunft das Holz aus ihrem Wald als „nachweislich nachhaltig“ verkaufen und hierfür das PEFC-Label vorweisen – denn der Verkauf von Holz ohne dieses Zertifikat ist mittlerweile nur noch schwer möglich.

Bereits im Jahr 2001 hatte sich Bad Wildbad zur Einhaltung der Anforderungen des PEFC-Systems verpflichtet und fünf Jahre später eine Verlängerung erreicht. Seit zehn Jahren also setzt die Stadt strengen PEFC-Standards um, die sich auf ökologische, ökonomische und soziale Aspekte gleichermaßen beziehen. So sind Kahlschläge zu unterlassen, Mischbestände statt Monokulturen anzulegen, tote Bäume im Wald zu belassen und Maschinen bodenschonend einzusetzen. Hinsichtlich sozialer Kriterien ist Fachpersonal bei der Waldbewirtschaftung einzusetzen und besonders auf die Arbeitssicherheit zu achten. Mit der erneuten Zertifizierung der Region Baden-Württemberg durch die unabhängige Zertifizierungsstelle LGA Intercert wurde die Voraussetzung dafür geschaffen, dass sich alle hier ansässigen Waldbesitzer bis zum Jahr 2015 an PEFC beteiligen können.

Bürgermeister Klaus Mack wies darauf hin, dass mit PEFC eine nachhaltige Wirtschaftsweise glaubwürdig dokumentiert wird. Darüber hinaus gewährleiste die weltgrößte Waldschutzorganisation dem Waldbesitzer die notwendige Entscheidungsfreiheit bei betrieblichen Zielsetzungen. Klaus Mack sagte, dass sich nachhaltige Waldwirtschaft, wenn sie ihre umfassenden ökologischen und sozialen Leistungen erbringen will, für den Waldbesitzer auch wirtschaftlich lohnen müsse. Die Stadt Bad Wildbad habe sich auch deshalb für PEFC entschieden, weil das Siegel für alle Waldbesitzarten, vom kleinparzellierten Bauernwald bis hin zum Staatswald ein geeignetes Zeichen sei, das unbürokratisch, bei gleichzeitig vertretbaren Kosten genutzt werden könne.

 

Kontakt :Philipp Bahnmüller
PEFC Deutschland e.V.
Tel.: 0711 24861820
bahnmueller@pefc.de

DAS VERBIRGT SICH HINTER DEM PEFC-ZEICHEN:

Waldschutz durch nachhaltige Waldwirtschaft
Nachhaltige Waldwirtschaft bedeutet die Pflege und Nutzung der Wälder in einer Weise und in einem Ausmaß, dass ihre biologische Vielfalt, ihr (Holz-)Zuwachs, ihre Regenerationsfähigkeit und ihre Gesundheit erhalten bleiben. Dadurch wird sichergestellt, dass unsere Wälder auch in Zukunft ihre wichtigen ökologischen, ökonomischen und sozialen Funktionen auf der örtlichen, nationalen und globalen Ebene erfüllen können – ohne dabei anderen Ökosystemen Schaden zuzufügen.


PEFC – gemeinnützig engagiert seit mehr als zehn Jahren
35 nationale PEFC-Gremien aus allen fünf Kontinenten und eine streng kontrollierte Waldfläche von 221 Mio. Hektar machen PEFC zum weltweit größten forstlichen Öko-Siegel. Es zielt darauf ab, eine nachhaltige Waldbewirtschaftung zu etablieren und damit die Waldökosysteme für nachfolgende Generationen erfolgreich zu sichern. Seit der Gründung von PEFC Deutschland im Jahr 1999 konnten mit mehr als 7,3 Mio. Hektar rund zwei Drittel der deutschen Waldfläche zertifiziert werden. Die wichtigsten Standards lauten: Mischbeständen aus standortgerechten Baumarten werden aufgebaut; Kahlschläge sind verboten; Pflanzenschutzmittel werden vermieden. Unabhängige Zertifizierungsgesellschaften kontrollieren die Einhaltung dieser Vorschriften regelmäßig.