Zu viel Wild im Wald?


Update vom 29.03.2021:

Achtung! Verlegung des Veranstaltungsortes!

Die Veranstaltung findet nicht, wie ursprünglich geplant, im Holzkompetenzzentrum statt. Die neue Veranstaltungsadresse lautet:

Kulturkino Vogelsang IP, 53937 Schleiden


Zu viel Wild im Wald? - Seminar zur Schulung von Waldbesitzenden zum Thema angepasste Wildbestände in der Eifel

am 25. August 2021, 9.30 Uhr im
Kulturkino Vogelsang IP, 53937 Schleiden

Veranstalter: Regionale PEFC-Arbeitsgruppe Nordrhein-Westfalen e.V.
 

Wer Forstwirtschaft betreiben will, braucht ein Wildbestandsmanagement

Wald und Wild gehören untrennbar zusammen, sorgen aber auch für Konfliktpotential in der Forstwirtschaft. Wer Holz und eine baumartenreiche Naturverjüngung nutzen will, braucht ein gut funktionierendes Wildbestandsmanagement, um bestehende Zielkonflikte aufzulösen. In den PEFC-Audits in Nordrhein-Westfalen werden immer wieder Abweichungen vom Standard unter Punkt 4.11 "Angepasste Wildbestände" festgestellt, die in schweren Fällen zum Entzug der PEFC-Teilnehmerurkunde führen können. In unserem Seminar „Zu viel Wild im Wald?“ möchten wir Ihnen rechtliche Rahmenbedingungen vermitteln und Einflussmöglichkeiten aufzeigen, wie Sie Ihre Ziele als Waldeigentümer*innen und kommunale Waldbesitzende bei der Anpassung der Wildbestände durchsetzen können. Erfahrungsberichte und Beispiele aus der Praxis zeigen konkrete Handlungsoptionen auf. Abgeschlossen wird das Seminar mit einer gemeinsamen Diskussion. Auch Jägerinnen und Jäger sind sehr herzlich eingeladen.


Programm:

Zu viel Wild im Wald? - Seminar zur Schulung von Waldbesitzenden zum Thema angepasste Wildbestände in der Eifel

09:30 Uhr Eintreffen der Teilnehmer

10:00 Uhr Begrüßung und Einführung
Dietrich Graf Nesselrode, Vorsitzender der Regionalen PEFC-Arbeitsgruppe NRW e.V.

10:15 Uhr „Wichtige Rechtsgrundlagen - gute Jagdpachtverträge, rechtlicher Rahmen der Abschussplanung und die Durchsetzung von Wildschadensansprüchen“
Walter Schmitz, Blankenheim

11:00 Uhr „Was können Waldbesitzende in einer Jagdgenossenschaft konkret tun, um Einfluss auf die Wildbestandsregulierung zu nehmen?“
Markus Wolff, Leiter Stadtforstamt Remscheid

11:45 Uhr „Wildtiermanagement im Nationalpark Eifel“
Florian Krumpen, Leiter des Fachgebiets Biotop- und Wildtiermanagement

12:05 Uhr Vorstellung der „Beratungsstelle für Wildschadensminimierung und ASP-Prävention“
Elmar Falkenberg, Leiter der Beratungsstelle, Landesbetrieb Wald und Holz NRW

12:30 Uhr Mittagspause (kleiner Imbiss)

13:30 Uhr „Weißtannenprojekt, Jagdstrategien im Hürtgenwald“
Franz van Elsbergen, Fachgebietsleiter landeseigener Forstbetrieb, Regionalforstamt Rureifel-Jülicher Börde

14:15 Uhr „Die Gemeinde hat es selbst in der Hand – ein Beispiel aus Nettersheim“
Wolfgang Schmieder, Forstamtsleiter der Gemeinde Nettersheim 

15:00 Uhr „Jagd und Klimawandel im naturgemäßen Wald“
Uwe Schölmerich, Vorsitzender Arbeitsgemeinschaft naturgemäße Waldwirtschaft, Landesgruppe NRW

15:45 Uhr Abschlussdiskussion mit den Referenten des Tages
Referenten, Vorsitzender der Regionalen PEFC Arbeitsgruppe NRW e.V., weitere Vorstandsmitglieder, PEFC-Regionalassistent/in 

Ende 16:15 Uhr