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Holz als nachhaltiger Baustoff?

Impuls Forst und Holz in Bayern informiert zu Holzbauten als nachhaltiger und flexibler Wohnraum

München/Holzkirchen, 15.07.2016 – Der Impuls Forst und Holz lud zusammen mit weiteren Partnern am 14.07.2016 zu einer Praxis-Infoveranstaltung zum Thema Bau von bezahlbarem und flexiblem Wohnraum durch Holzbauten.

Der ökologische und nachhaltige Rohstoff Holz sei für die schnelle Errichtung von Wohnraum ideal geeignet, darin waren sich die Architektin Maren Kohaus, der Geschäftsführer der Zimmerer-Innung München, Alexander Habla, und der Vizepräsident des Landesinnungsverbandes Bayerisches Zimmererhandwerk, Alexander Gumpp, einig. Anhand einiger Praxisbeispiele erläuterten Sie den anwesenden Gästen, darunter viele Bürgermeister und Architekten, die großen Vorteile eines Holzbaus.

Ein Holzbau, der schnell bezahlbaren Wohnraum schafft, sei jedoch nicht nur für die Unterbringung von Flüchtlingen und Asylsuchenden geeignet, auch Studenten, junge Familien oder Senioren könnten diese Wohnungen nutzen. Andere Baustoffe könnten zwar ähnliches leisten, jedoch niemals das Wohnklima schaffen, das durch einen Holzbau erzeugt wird. Betrachtet man Energieaufwand, Materialeinsatz oder späteren Abbau eines Nicht-Holzbaus, so weist ein Holzbau hier eine weitaus nachhaltigere Bilanz auf.

In einer Gegend, in der der Waldanteil mehr als 50% beträgt und die Holzzuwächse bayernweites Spitzenniveau erreichen, ist eine Nutzung des Rohstoffes „vor der Haustür“ eine nachhaltige Alternative zu weiteren Baustoffen. Die nachhaltige Produktion dieses Rohstoffes gewährleisten die Waldbesitzerinnen und Waldbesitzer in dieser Region mit über 90% PEFC-zertifizierter Waldfläche.

Weitere Informationen finden Sie hier .

Foto:

Alexander Gumpp mit Auditorium. (C) AELF Holzkirchen.