Startseite Seite drucken Forstamt Cochem erhält Auszeichnung für „Klimastabile Wälder“ im Forstrevier Hochpochten

Forstamt Cochem erhält Auszeichnung für „Klimastabile Wälder“ im Forstrevier Hochpochten

Die rheinland-pfälzische Ministerin Ulrike Höfken (m.) mit der Urkunde.

Im Revier Hochpochten im Norden von Rheinland-Pfalz gibt es eindrucksvolle artenreiche Mischwälder zu sehen. In diesem Revier wird schon seit Jahrzehnten nachhaltig gewirtschaftet – glaubwürdig und transparent nachgewiesen durch die PEFC-Zertifizierung des Betriebes – und ein Händchen für die multifunktionale Forstwirtschaft bewiesen. Multifunktionaler Wirtschaftswald wird den Ansprüchen der Gesellschaft gerecht und bringt die Waldfunktionen in Einklang. Neben einem ausgeklügelten Jagdkonzept, einem System der Besucherlenkung und der Nutzung  natürlicher Prozesse im Wald wird hier ein Grundstein für einen klimastabilen Wald gelegt, wie er nach den heutigen wissenschaftlichen Erkenntnissen auszusehen hat. Nun wurde der Forstbetrieb als offizielles Projekt der „UN-Dekade zur Biologischen Vielfalt“ ausgezeichnet.

Die rheinland-pfälzische Umweltministerin Ulrike Höfken weist im Rahmen der Urkundenübergabe in Bezug auf den Klimawandel auch auf die Wichtigkeit der Zertifizierung hin: „Die Frage ist nicht, ob wir Nutzen und Nutzungen aus dem Wald ziehen, sondern wie wir dies tun. Es ist mir wichtig, dass wir im Staatswald über die international anerkannten Zertifizierungen PEFC und FSC ständig nachweisen, dass wir in der Balance von ökonomischen, sozialen und ökologischen Herausforderungen auf Kurs bleiben. Wir fügen damit unser regionales Handeln als guten Baustein in die globale Verantwortungs-Gemeinschaft für die Bewirtschaftung der Wälder ein.“