Startseite Seite drucken Die „Braut“ kommt aus einem PEFC-zertifizierten Thüringer Forstbetrieb

Die „Braut“ kommt aus einem PEFC-zertifizierten Thüringer Forstbetrieb

Bei der 26. Thüringer Laub- und Nadelholzsubmission der Landesforstanstalt ThüringenForst in Erfurt-Egstedt kamen vergangene Woche 1.916 Festmeter hochwertiges Säge- und Schälholz in eigenem Gesamtwert von rund 730.000 Euro unter den Hammer.

Insgesamt 20 Baumarten, vor allem Eiche (997 Fm) und Esche (416 Fm), aber auch Lärchennadelholz (109 Fm) fanden ihre Abnehmer an 40 Bieter aus dem In- und Ausland.

Teuerster Stamm, und damit die „Braut“ der diesjährigen Submission, stammt aus dem PEFC-zertifizierten Forstbetrieb „Laubgenossenschaft Langula“ im Forstamt Hainich-Werratal. Der Bergahornstamm wurde mit 3.740 € pro fm beboten und erbrachte insgesamt 4.226 €.

Die „Laubgenossenschaft Langula“ mit Ihren über 600 ha Betriebsfläche ist PEFC-zertifiziert. Durch die Teilnahme der „Waldgenossenschaft Langula“ an der PEFC-Zertifizierung könnten alle Teile der „Braut“ (Furniere, Teilfurniere und Sägeholzabschnitte) durch den Käufer als PEFC-zertifiziertes Holz vermarket werden und Eingang in die Handelskettenzertifizierung nach PEFC (CoC) finden. Furnierte Oberflächen von Möbeln, hochwertige Arbeitsplatten und Vollholzprodukte tragen damit in Zukunft die „Handschrift“ der Waldgenossen von Langula. Der Ursprung des Holzes kann Betrieben zugeordnet werden, die nachhaltige Forstwirtschaft sozial, ökologisch und ökonomisch unter dem Siegel von PEFC Deutschland betreiben.

Hintergrund:
PEFC ist die größte Institution zur Sicherstellung und Vermarktung nachhaltiger Waldbewirtschaftung durch ein unabhängiges Zertifizierungssystem. In Deutschland sind bereits 66 % der gesamten Waldfläche PEFC-zertifiziert. In Thüringen sind in über 600 Teilnehmerbetrieben rund 66 % der Thüringer Waldfläche bereits nach PEFC-zertifiziert.

Foto: Forstamtsleiter Dirk Fritzlar (l.) und Revierleiter Andreas Biehl (r.). (c) Thüringen Forst.