Startseite Seite drucken Das Interne-Monitoring-Programm (IMP) für Hessen tritt in Kraft

Das Interne-Monitoring-Programm (IMP) für Hessen tritt in Kraft

PEFC-Regionalassistentin Cornelia Pauls besucht PEFC-zertifizierte Waldbesitzer

Das PEFC-Zertifikat genießt einen hohen Stellenwert als Nachweis für nachhaltige Waldbewirtschaftung. Für Waldbesitzerinnen und Waldbesitzer kann es aber nicht nur ein Aushängeschild in den Diskussionen um einen verantwortungsvollen Umgang mit den heimischen Wäldern sein, sondern auch zu einem betrieblichen Mehrwert beitragen.

Zusätzliches Vertrauen durch mehr Qualität

Weltweit müssen Zertifizierungsstandards kontinuierlich verbessert und weiterentwickelt werden. Dies gilt auch für das PEFC-System: Sowohl bezüglich der Anforderungen an den Waldbesitzer als auch für die Überprüfungsverfahren – das versteht man unter der sogenannten „Systemstabilität“. Teil dieser Anforderungen ist auch ein sogenanntes „Internes Monitoring“. Was verbirgt sich dahinter?

Unter dem Internen-Monitoring-Programm werden Prozesse verstanden, mit Hilfe derer Informationen zur PEFC-Zertifizierung in der Region ausgewertet werden und ggf. Maßnahmen zur Verbesserung der PEFC-Zertifizierung in der Region ergriffen werden können. Beim Internen Monitoring soll nicht die Kontrolle einzelner Teilnehmer an der PEFC-Zertifizierung, sondern die Identifizierung von Verbesserungspotenzial auf Ebene der Region im Vordergrund stehen. Zuständig für das Interne Monitoring ist Ihre Regionalassistentin Cornelia Pauls, die ausgewählte Waldbesitzer zu einem PEFC-Vor-Ort-Gespräch trifft.

Wie das Vor-Ort-Gespräch funktioniert

Die Vor-Ort-Gespräche finden jährlich auf 10 % der zertifizierten Waldfläche statt. Bei der Auswahl der Gesprächspartner wird jede Waldbesitzart ihrem Anteil an der zertifizierten Waldfläche entsprechend berücksichtigt. Das Vor-Ort-Gespräch kann für Waldbesitzer auch als gute Vorbereitung für das externe PEFC-Audit genutzt werden und dazu beitragen, den Qualitätsstandard der Waldbewirtschaftung weiter zu steigern und als Informationsinstrument dienen. Egal, ob die Arbeitssicherheit im Wald gefördert, der Wildbestand auf ein waldverträgliches Maß angepasst oder die Kommunikation zwischen den einzelnen Akteuren gestärkt wird – die Mühe lohnt sich auf lange Sicht auch für das betriebliche Ergebnis.

Cornelia Pauls wird zudem mit den Waldbesitzern die Themen besprechen, die bezüglich der PEFC-Zertifizierung besonders wichtig sind: Für 2017 hat die Regionale PEFC-Arbeitsgruppe Hessen dazu folgende drei Schwerpunkte in den Vordergrund gestellt: Arbeitsschutz/Unfallverhütung, Mitgliederverwaltung sowie Wildverbiss/Schälschäden.

Bitte um Mithilfe der Forstlichen Zusammenschlüsse (FWZ) bezüglich des Schwerpunktes „Mitgliederverwaltung“

Schwerpunktmäßig muss geprüft werden, ob bei den FWZ aktuelle Listen der teilnehmenden Mitglieder vorliegen und sicherstellen, dass diese der Regionalen PEFC-Arbeitsgruppe gemeldet werden. Nur so kann sichergestellt werden, dass Dritten, wie z.B. den Inhabern eines PEFC-Chain-of-Custody-Zertifikats (PEFC-zertifizierte holzverarbeitende Betriebe), auf Nachfrage die Teilnahme von Mitgliedern an der regionalen Zertifizierung bestätigt werden kann. Im Frühjahr dieses Jahres erhielten die ersten zertifizierten Forstlichen Zusammenschlüsse hierzu ein Schreiben. Die FWZ wurden darin gebeten, der Regionalen PEFC-Arbeitsgruppe Hessen die aktuellen Mitgliederlisten mitzuteilen. Wichtig ist der Regionalen PEFC-Arbeitsgruppe auch, dass alle Waldbesitzer in PEFC-zertifizierten Zusammenschlüssen regelmäßig über PEFC informiert werden können. Die RAG unterstützt dabei gern.

Sie haben Fragen? Wenden Sie sich gerne an Ihre PEFC-Regionalassistentin für Hessen:

Cornelia Pauls
Wenzelbachstraße 1
54595 Prüm
+49 151 203 210 13
pauls@pefc.de