Startseite Seite drucken 5 Tipps von PEFC für das perfekte Naturvergnügen im hessischen Wald

5 Tipps von PEFC für das perfekte Naturvergnügen im hessischen Wald

Die ersten wärmenden Sonnenstrahlen im März sind perfekt für einen Ausflug in den Wald. Jetzt zieht es uns wieder hinaus ins Freie. Frische Luft und tolle Landschaften sind gute Gründe um hinauszugehen und die Natur zu genießen. „Da der Wald Freizeitspaß garantiert und zugleich auch Tiere und Pflanzen beheimatet und Holz bereitstellt, gibt es bei allen Aktivitäten Einiges zu beachten“, weiß Forstfachmann Christian Raupach. Er arbeitet ehrenamtlich als stellvertretender Vorsitzender in der Regionalen Arbeitsgruppe Hessen für die Waldschutzorganisation PEFC Deutschland e.V. Die Organisation wirft auf die Wälder ein waches Auge und stellt gemeinsam mit den Waldbesitzern sicher, dass die Natur trotz aller Aktivitäten intakt bleibt. Nachfolgend gibt PEFC fünf spannende Tipps für den nächsten Waldausflug.

Wandern – Walken – Joggen
Ob mit oder ohne Stöcke – Sport und Bewegung in den sauerstoffreichen Wäldern sind gesund für den Körper. Für einige empfindliche Forstflächen sowie Naturschutzgebiete besteht jedoch ein Betretungsverbot. So dürfen z.B. Forstkulturen (Schonungen) nicht durchquert werden. Gleiches gilt für gesperrte bzw. eingezäunte Flächen und Wege. Sie wollen mehr über den Wald erfahren? Wie wäre es mit einer geführten Wanderung mit dem Waldbesitzer oder Förster? Nähere Informationen zu regionalen Ansprechpartnern gibt es bei den Förstern vor Ort, den Tourismusverbänden, Wandervereinen oder unter www.treffpunktwald.de .

Fahrradfahren – Mountainbiken
Im Wald herrscht ein wunderbar angenehmes Klima. Damit ist er ein ideales Ausflugsziel für Rad- und Mountainbike-Touren zu jeder Jahreszeit. Radfahren ist jedoch gemäß Forstgesetz nur auf geeigneten bzw. markierten Waldwegen erlaubt. Jedoch ist das Querfeldein- oder Crossfahren ohne gesonderte Genehmigung verboten, da es zu Schäden an Boden und der Vegetation sowie zur Störung von Wildtieren führen kann. Gegenseitige Rücksichtnahme sollte selbstverständlich sein. Zahlreiche Möglichkeiten zur Planung ihres nächsten Ausfluges gibt es unter www.radtourenplaner.hessen.de . Für Downhill-Fahrer gibt es in manchen Wäldern mittlerweile eigene „Trails“, wie im Hohen Vogelsberg, auf dem Feldberg (Taunus) oder in Willingen.

Hochseilgärten – Kletterpfade
Wer in seiner Freizeit auf Adrenalin und Herausforderungen steht, der sollte einen der Hochseilgärten besuchen, die immer beliebter werden. Auf Seilen und Holzkonstruktionen kann man sich hier in schwindelerregender Höhe von Wipfel zu Wipfel hangeln und den Wald mal aus der Eichhörnchen-Perspektive betrachten. Helm, Ausrüstung sowie eine technische Einweisung gibt’s vom Personal vor Ort. Bekannte Hochseilgärten in Hessen sind unter anderem der Kletterwald Hoherodskopf, der Kletterwald Langen und der Hochseilgarten in Willingen.

Besuch im Wildpark
Der Wald ist der natürliche Lebensraum vieler Tiere. Wer Hirsche, Rehe oder Wildschweine einmal live sehen möchte, der kann diese in einem der zahlreichen Wildparke Nordrhein-Westfalens besuchen. Ein Verzeichnis bietet u.a. www.zoo-infos.de .

Kräuter-Pesto aus dem Wald
Der Wald bietet nicht nur Nahrung für viele Tierarten. Bestimmte Pflanzen und Kräuter lassen sich auch in der eigenen Küche verwenden. So eignen sich bekannte Kräuterarten, wie Brennnessel oder Melisse, für einen Tee; aus Bärlauch lässt sich dagegen ein Pesto mit Knoblauchnote zaubern. Doch Vorsicht: es besteht Verwechslungsgefahr mit giftigen Blättern, z.B. denen der Maiglöckchen. Wie beim Sammeln von Pilzen gilt: Erst den Experten fragen, dann essen. Außerdem darf das Sammeln nur in geringen Mengen für den eigenen Verbrauch erfolgen und nicht in geschützten Gebieten stattfinden.  

Der 21. März ist traditionell der “Tag des Waldes”, den die FAO (Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen) ins Leben gerufen hat. Viele weitere Tipps und Informationen zu Wald und Nachhaltigkeit sind auf der Internetseite www.tag-des-waldes.de zu finden.