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Umweltverträgliches Lesefutter Waldschutzorganisation PEFC auf Buchmesse |
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Stuttgart/Frankfurt 14.10.2009 - Romane, Lebenshilferatgeber, Kochbücher, wissenschaftliche
Veröffentlichungen: Die Verlage versuchen mit interessanten Inhalten,
gut erzählten Geschichten und ansprechender Gestaltung der Bücher die
Gunst der Leser zu gewinnen. In jüngster Zeit zählt aber nicht mehr nur
der Inhalt oder die Optik, zunehmend wichtig ist den Publizierenden
auch die Herkunft des verwendeten Papiers und die umweltfreundliche
Herstellung ihrer Produkte. Hierfür ein deutliches Indiz: Die Anzahl der Verlage und Druckereien, die ihre Produkte auf zerti-fiziertem Papier aus garantiert nachhaltiger Waldwirtschaft drucken, ist in den letzten Jahren sprunghaft angestiegen. So konnte das größte deutsche Waldzertifizierungsprogramm PEFC Deutschland e. V. (Programm für die Anerkennung von Waldzertifizierungen) von 2007 bis Ende 2008 einen Zuwachs allein in dieser Branche von 43 auf 162 Druckereien und Verlage verzeichnen. Der Trend setzt sich nach Angaben des Vereins in diesem Jahr fort. Auf der diesjährigen Frankfurter Buchmesse wollen die Waldschützer zum zweiten Mal auf einem eigenen Stand auf die Notwendigkeit aufmerksam machen, den Wald schonend zu nutzen, und für den Einsatz von nachhaltig erzeugtem Papier mit dem anerkannten PEFC-Siegel zu werben. Die Verfügbarkeit der Rohstoffe ist nach Auskunft von PEFC-Geschäftsführer Dirk Teegelbekkers gerade in Deutschland sicher gestellt. Rund zwei Drittel der deutschen und die Hälfte der europäischen Wälder würden heute nach PEFC-Kriterien bewirtschaftet. Fast alle großen Papierhersteller böten mittlerweile zertifiziertes Papier an. Dass die Umweltverträglichkeit von Büchern in Zeiten, in denen E-Books am Horizont immer näher rücken, zum Thema wird, zeigt eine britische Umfrage. Diese fand heraus, dass sich 54 Prozent der Buchliebhaber von der Insel Gedanken machen, ob das Papier ihrer Bücher umweltfreundlich ist, und dass sich die Zahl derer verdoppelt hat, die glauben, dass Bücher schlecht für die Umwelt sind. Waren es ehemals fünf Prozent, sind es heute zehn. Bildmaterial zum Beitrag können hier heruntergeladen werden.
KontaktPEFC Deutschland e.V. Nachhaltige Forstwirtschaft Die
Pflege und Nutzung der Wälder in einer Weise und in einem Ausmaß, das
ihre biologische Vielfalt, ihre Produktivität, ihre
Regenerationsfähigkeit und ihre Gesundheit erhalten bleibt. Ferner ihre
Fähigkeit, die relevanten ökologischen, ökonomischen und sozialen
Funktionen auf der örtlichen, nationalen und globalen Ebene zu
erfüllen, gewährleistet wird sowie anderen Ökosystemen keinen Schaden
anrichtet. |